Warum optometrisches Viualtraining
In Deutschland wird in den meisten Fällen nur das Auge korrigiert was
häufig ausreichend ist und viele Sehprobleme lösen kann. Vor allem wenn
bei diesen Brillenglasbestimmungen auch das beidäugige Sehen mit
berücksichtigt und eventuelle Winkelfehlsichtigkeiten oder Heterophorien
mit ausgeglichen werden.
Aber auch mit den qualifiziertesten
Brillenglasbestimmungen werden nicht immer die Sehprobleme gelöst. Das
bedeutet jedoch, daß sie nicht nur durch das Auge ausgelöst wurden sondern
irgendwo die weitere Verarbeitung der Sehimpulse, die aus den Augen ins
Gehirn geleitet wurden, Mängel aufweisen.
Wenn diese Mängel keine krankhaften Ursachen haben kann Vision Training angewandt werden.
Hierbei werden die einzelnen Funktionen die zum Erkennen eines Seheindruckes
zusammenspielen müssen angesprochen und verbessert.
Sehfunktionen wie zu Beispiel das "Erfassen" eines Objektes mit den Augen werden genauso
angesprochen wie das Zusammenspiel der Augen beim Blick in die Nähe
(Einwärtsdrehung und Stärkenänderung der Augen).
Dieses Erfassen zum Beispiel wird vom Baby in der Krabbelphase "erlernt".
Krabbelt das Baby jedoch kaum oder gar nicht, entstehen Defizite im Sehen die sich erst
später bemerkbar machen können.
Solche Defizite können durch spezielles Training verringert oder ausgeglichen werden. Wenn wir das Auge mit einer
Videokamera gleichsetzen, so ist das Gehirn der Moniton oder das Fernsehen.
Die Kamera kann so gut sein wie sie will, das Bild ist trotzdem nur so gut wie der Monitor es zuläßt.